"Ehemalige" aufgepasst!!!


Hat sich Ihr Liebling gut im neuen Zuhause eingelebt oder schon so manchen Streich angestellt? Gibt es vielleicht irgendwelche Probleme, bei denen wir helfen können, damit das Tier nicht zurück ins Tierheim muss? Sei es Hund, Katze, Maus, Ratte, Meerschweinchen, Kaninchen, Vogel oder Hamster, wir freuen uns über jede Nachricht von unseren ehemaligen Heimbewohnern, ob per Brief, e-Mail, Gästebucheintrag, Fax oder per Telefon. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen nur einige Tiere in ihrem neuen Zuhause zeigen. Solche Fotos und die netten Karten oder Briefe bereiten uns riesige Freude und bestätigen uns, dass die Tiere ein wirklich ideales Zuhause gefunden haben.

Danke für die tollen Bilder!!
 
 
 

Januar 2012

 

 

 

Hallo zusammen,


nach einer Woche in Mannheim kurze(?) Neuigkeiten von den beiden Schmusern. Beide haben sich schon gut eingelebt. Besonders Moritz hat erstaunliche Fortschritte gemacht. Er liebt es, auf mir herumzuklettern oder bei meinem Mann auf dem Schoss zu liegen. Seit gestern lässt er sich von mir auch vorsichtig streicheln. Außerdem spielt er wie verrückt. Bällchen durch die ganze Wohnung jagen oder die Maus am Kratzbaum verhauen, ganz egal. Seid ihr sicher, das er schon 14 ist? ;-) Sein Lieblingsschlafplatz ist unter meiner Bettdecke. Was bin ich das erstemal erschrocken, als ich das Bett aufschütteln wollte und er darunter lag. Yvettchen ist eine große Schmuserin und nimmt sich den Schoß, der gerade frei ist, zum Kuscheln. Das Spielchen "wer hat den längeren Atem, was das Liegen auf der Küchenarbeitsplatte betrifft, Frauchen zum Herunterheben oder Yvette beim Hochspringen?" (Yvette führt nach Punkten) spielt sie am Liebsten.
Nachts liegen beide bei mir, Moritz am Fußende und Yvette am Kopf. Yvette ist auch eine eifrige "Milchtreterin" und beruhigt sich erstmal ein paar Minuten damit, bevor sie sich zum Schlafen kuschelt.
Für Moritz ist im Moment noch problematisch, das Yvette immer zuerst da ist. Er braucht Zeit zum Schmusen und will seinen Menschen dann ganz für sich alleine. Man merkt auch, das er dabei noch sehr angespannt ist. Er schnurrt zwar wie verrückt, aber sein Herz klopft wie wild vor lauter Aufregung. Wenn Yvette schneller ist, als er, zieht er knurrend wieder ab. Manchmal mischt sie sich auch ein und er trollt sich dann fauchend. Unserer Meinung nach ist Yvettchen eindeutig der Chef. Moritz Knurren und Fauchen ist eindeutig ein Abstand halten, besonders, wenn er sich bedrängt fühlt und das Gefühl hat, keine Fluchtmöglichkeit zu besitzen. Aber es ist schon erstaunlich, wie sehr er in so kurzer Zeit schon Vertrauen gefasst hat.
Er schaut auch abends jetzt öfter im Wohnzimmer vorbei. Aber er hält noch Abstand und beobachtet aus der Ferne.
Wir sind uns nicht ganz sicher, ob die beiden sich wirklich mögen, aber sie fauchen sich nicht mehr so oft an , wie in den ersten Tagen, und das sie nachts zusammen ruhig in meinem Bett liegen, ist ja auch ein gutes Zeichen, denke ich.
Nur eine Kleinigkeit macht mir etwas Sorgen. Yvette frisst im Moment sehr wenig. Wir füttern sie zwar getrennt voneinander und lassen ihr auch 5-10 Minuten Zeit bei geschlossener Tür, da sie wesentlich langsamer frisst, als Moritz. Aber sie lässt dann doch viel im Napf zurück und spätestens dann stürzt sich Moritz darauf. Sie frisst zwar auch aus seinem Napf, aber der ist oft schon leer, bis sie dahinter kommt. Natürlich ist sie kleiner, als er, und benötigt deshalb bestimmt weniger Futter, aber wir sind uns nicht sicher, ob sie genügend abbekommt. Sie ist auch sehr ruhig und schläft fast den ganzen Tag und im Vergleich zu Moritz wesentlich weniger aktiv, was in den ersten Tagen ganz anders war. Vielleicht kommt die kleine Maus aber jetzt auch einfach ´mal richtig zur Ruhe. Auf der Strasse war dazu wohl nicht viel Gelegenheit.
Auf alle Fälle sind wir froh, die beiden bei uns zu haben, auch wenn die Zwei eindeutig das Regiment hier übernommen haben, jeder auf seine spezielle Art.

Bis bald und liebe grüße aus Mannheim

 


Januar 2012

 

 

 

Ein Hallo an Alle


Ihr werdet auch denken "aus den Augen, aus dem Sinn". Nein, so ist es nicht. Mein Chefmensch hatte wenig Zeit, aber nach langem Katzengejammer nimmt er sie sich jetzt und schreibt ein paar Zeilen an Euch.
Ich bin der Paul, der schwarz/weiß gefleckte und durfte nach Pfingsten zu meinen neuen Menschen fahren. Ich dachte auch erst "Oh Gott, was soll das jetzt werden", hatte mich ja bei Euch eingelebt und Ihr alle ward ja mein zu Hause.


Also, in Königsbrück angekommen, durfte ich endlich wieder aus der doofen Kiste raus.
Die Menschen haben mir mein Klo gezeigt, meinen Fressplatz und meinen eigenen großen Kratzbaum. Das war schon toll anzusehen, sollte ja alles für mich allein sein. Ich hab mich trotzdem erst einmal verkrümelt und die Lage von unter dem Schrank oder dem Sofa gepeilt. Die haben sich echt Mühe gegeben, damit ich wieder vorkomme und mich nicht verstecke. Ich kann Euch sagen, da waren Leckerlie dabei, so etwas hatte ich zuvor noch nicht gerochen, geschweige gefressen. Aber das war mir alles zu heiß und ich blieb erst mal in meinem sicheren Versteck. Als dann alles dunkel und ruhig war, ich glaub, die haben geschlafen, hab ich mich getraut, etwas die neue Bleibe zu untersuchen. Die Menschen hatten alle Türen aufgelassen, so konnte ich auch überall hin.

 

Ich sag euch, die Hütte ist echt groß. Überall lagen wieder diese köstlichen Leckerlies, die hab ich mir dann auch schmecken lassen. Aber sobald ich wieder jemanden gehört habe, habe ich mich wieder ins sichere Versteck verkrümelt. Das ging etwa eine Woche so, von der OMAmensch habe ich mich auch ab und zu mal streicheln lassen, mehr aber nicht. Die Menschen im Allgemeinen waren sehr lieb zu mir und so hab ich mich dann auch mit allen angefreundet und mich auch nicht mehr versteckt. Ich durfte überall hin in diesem großen Haus.


3 Türen blieben aber immer zu, ich glaubte, da haben die Menschen geschlafen, wenn es dunkel war. Und hinter einer Tür habe ich auch gesehen, wie die Menschen nach draußen gehen. Da durfte ich aber nie mit gehen. Meine Menschen haben mich verwöhnt, von früh bis abends, ich fühlte mich richtig super gut. Ich wollte dann aber auch durch die Tür nach draußen gehen, also habe ich so lange gejammert, bis sie mich endlich auch da raus gelassen haben.


Ich kann euch sagen, da war die große Freiheit. Mein neues Grundstück ist riesengroß
und die Siedlung auch. Ich musste natürlich erst einmal alles erkunden und mich auch mit den anderen Katzen irgendwie arrangieren. Bei manchen ging das gut, aber mit einigen hatte ich auch etwas Stress. Aber mein Grundstück gehört jetzt mir und da muss ich es auch verteidigen.


Ab und zu hab ich wieder bei meinen Menschen vorbei geschaut, richtig lecker zu fressen bekommen, meine Streicheleinheiten abgeholt und den Menschen halt gezeigt, dass ich weiß, wo mein zu Hause ist und ich auch nicht ausbüchsen will. Da haben die sich richtig gefreut und der Chefmensch hat sogar eine Klappe in die Tür eingebaut. So kann ich, wann ich will, raus oder rein gehen. Richtig prima. Jetzt wo es draußen kalt und nass ist, bleibe ich sehr gerne im warmen und nur wenn es sein muss, mal raus gucken.

 


Ich habe auch gelernt, worüber sich die Menschen richtig freuen. Ich habe Mäuse und Maulwürfe gefangen und gekillt, da haben die mich richtig gut verwöhnt und gelobt. Also fange ich halt immer welche und zeige die den Menschen. Mir macht es Spaß und die Menschen freuen sich und es gibt lecker Fressen.

 

 

 

 

Also Ihr seht, mir geht es super. Ich will auf keinen Fall zurück und drücke Euch alle Krallen, damit Ihr auch von solchen Menschen abgeholt werdet und ein neues zu Hause bekommt.


Es grüßt Euch alle, Euer Paul.
PS. Von meinen Menschen soll ich auch grüßen.

 


Januar 2012

 

 

 

Hallo Frau Falkenberg,

Alwin hat sich mit seiner Fastblindheit arrangiert. Leckerchen sieht er nicht, die muss ich ihm wie einem Baby ums Schnäuzchen streichen, und er springt auch nur noch auf Sofa und Bett, da kann er Höhe und Breite einschätzen. Vom Schrank kam er mal nicht mehr runter, also lässt er es... Aber merkwürdigerweise erkennt er noch Spielmäuse: Er ist nach wie vor ein ausgezeichneter Jäger und macht Spökes und sich zum Clown.
Alwin hat Shiwa gezeigt, wie lecker fließend Wasser in der Badewanne ist ;-) Der hat das ja schon immer gemacht (wobei er mittlerweile reingehoben werden muss, weil er ja kaum noch was sieht und deshalb abrutscht).
Gestern haben Alwin und ich meine Nachbarin besucht. Ihr Kater musste Montag wg. Bauchspeicheldrüse eingeschläfert werden und die verbliebene Katze sucht... Alwin hat wie bei mir am ersten Tag sofort die Hütte ganz selbstbewusst erkundigt und wir konnten testen, wie Minka auf fremde Katzen reagiert. Er hat den Ausflug richtig als Abwechslung genossen :-)



Shiwa ist so lieb. Sie frisst nur von ihrem Napf, obwohl sie natürlich als letzte ihr Futter kriegt (hab halt nur zwei Hände für zwei Näpfe, sie muss dann 5 Sekunden warten). Sie liebt es, lang gestreckt auf meinem Bauch zu liegen und umarmt mich dann links und rechts vom Hals, und ich sie ja auch links und rechts den ganzen Körper lang. Sie spielt mit Mäuschen und gerne verstecken: durch ihre Maserung ist sie im Halbdunkeln nicht zu sehen, wenn sie auf dem schwarzen Ledersessel oder dem dunkelbraunen Sofa liegt. Mittlerweile erkennt sie aber ihren Namen :-)

Shiwa legt sich zu Alwin, ihm selbst scheint es eher egal zu sein. Sie wartet, bis er schläft und dann... ;-) manchmal legt sie die Pfoten auf ihn, bin mir nicht sicher ob als Schutz für ihn oder damit sie merkt, wenn er geht ;-)
Sie ist aber auch auf mich bezogen und kuschelt weiterhin auf meinem Bauch und umarmt mich. Und die "Doofe" lässt immer allen anderen den Vortritt an ihrem eigenen Napf, so lieb und sozial. Ich muss immer ein wenig aufpassen, dass sie nicht zu kurz kommt. Also die anderen schauen, ob sie was besseres hat, und sie sitzt daneben, anstatt an deren Napf zu gehen...

Jedenfalls geht´s jetzt zuversichtlich ins Jahr 2012!
Guten Rusch!
GLG
Tina Fidrich

 


Dezember 2011

 

 

 

 

Liebes Tierheim-Team!

 

Heute senden wir Euch ein paar Bilder von Brixi und ihrem neuen Zuhause. Sie hat ihr Übergewicht reduzieren können und Muskeln aufgebaut. Ihre Verspannungen im Nackenbereich sind durch tägliche Massagen wie weggeblasen. Wir haben durch Brixi ein tolles Rudelmitglied bekommen. Sie bewacht mit Feuereifer unser Grundstück und wird von Freddy überalles geliebt. Man sieht auf den Fotos, wie die beiden miteinander spielen.

 

 

 

Sie läuft viel im Garten und vergisst beim Rennen das kaputte Beinchen. Die tägliche Fellpflege genießt sie sehr und ihr Fell erstrahlt jetzt in voller Länge und Farbe. Im Sommer durch die Schur noch blond, jetzt brünett! :-)

Sie ist recht einfach zu händeln und für uns ein echter Schatz, der jeden Tag mit guter Laune dabei ist.

Vielen Dank für diesen tollen Hund!

Wir werden jeden Tag mit ihr genießen.

 

Liebe Grüße

Ilona-Maria Schneider + Mann + Freddy + Kater Jimmy und Brixi

 


November 2011

 

 

 

Hallo liebe Tierfreunde,

wir wollen euch hiermit einen kleinen Bericht über unser kleines Sorgenkind Karrie geben.
Im letzten Monat hat sie sich von einer scheuen Ausreißerin zu einer richtigen Schmusekatze gewandelt. Nicht nur, dass sie jeden Abend zum Essen vorbeikommt - sie bleibt nun auch
gern Über Nacht und (wer hätte das gedacht) sie lässt sich sogar streicheln und kraulen (siehe Fotos). Selbst ein zufriedenes Schnurren ist von Ihr zu hören, was noch vor 2 Monaten undenkbar gewesen war. Vielleicht liegt es auch an unserer Zweitkatze Miezi, die ihr gezeigt hat, dass wir Menschen gar nicht so übel sind.^^ Lange Rede kurzer Sinn: Karrie geht es gut und wir haben das Gefühl, dass sie hier ein Zuhause gefunden hat.


Mit freundlichen Grüßen,

Familie Beyer



November 2011

 

 

 

Liebes Team vom Tierheim „Hoffnung für Tiere“,


nun bin auch ich endlich angekommen in meinem neuen Zuhause. Schon am ersten Tag fühlte ich mich pudelwohl und machte es mir erst einmal auf dem Hochflorteppich gemütlich. Natürlich durften die Streicheleinheiten auch nicht zu kurz kommen.

Anfangs hatte ich leider keinen so guten Appetit, was meinen Herrchen etwas Sorgen bereitete. Doch nach nun fast drei Monaten kann ich gar nicht genug bekommen. Die Mutti meines Herrchens meinte vor kurzem auch noch ich hätte deutlich zugenommen! Ich bin eben ein stattlicher Kerl und das schätzt meine Familie auch an mir.

Am liebsten schlafe ich den ganzen Tag. Doch sobald mein männliches Herrchen auf Arbeit geht, mache ich in der Wohnung ordentlich Unfug, denn meine neue Ziehmutti kann mir bei keinem kleinen Streich wirklich böse sein.



Ich liebe meinen Kratzbaum und krieche in alle Ecken- mögen sie auch noch so eng sein.
Ich fordere meine benötigte Aufmerksamkeit lautstark ein und wenn ich ein Leckerli möchte, dann meckere ich so lange bis ich ein Stück bekomme. Ich spiele wirklich sehr gerne - meine Familie lacht dann immer, wenn ich mit dem Hintern über das glatte Laminat rutsche!

 

Abschließend wollte ich noch sagen, dass ich mich hier wirklich sehr wohl fühle und ich mich schon sehr auf Weihnachten und den dazugehörigen Weihnachtsbaum mit den vielen bunten Glaskugeln freue. :-)

Meine Familie richtet sehr liebe Grüße und ein dickes Dankeschön aus und auch ich freue mich, dass ich nun hier vollkommen angekommen bin.

Alles Liebe und schon mal eine schöne Weihnachtszeit wünschen Kalle und Familie :-)

P.S.: Meine Ziehmutti freut sich sehr, dass auch mein Bruder jetzt hoffentlich ein schönes Zuhause bekommen hat.

 


Juli 2011

 

 

Nach drei Monaten meldet sich Serafina (Fini) mit dem süßen Knickohr aus ihrem neuen Zuhause.

 

Nun kann man wirklich sagen, dass sie richtig angekommen ist und ihre neue Umgebung genießt.

 

Sie ließ sich zwar von Anfang an gern streicheln, stand aber immer unter Spannung und war sehr ängstlich (auch schon mal undicht, wenn sie sich erschreckte) und hat sich viel übergeben. Bei Gewitter flüchtet sie sich nun zu Herrchen in den Sessel und auch der große Hund verunsichert nicht mehr. Die beiden Katzen beäugten sich anfangs sehr misstrauisch und unsicher, seit 3 Wochen begrüßen sie sich liebevoll mit Köpfchen geben und putzen sich auch schon mal gegenseitig. Nur Finis Spielangebote will oder kann Jasy nicht verstehen und geht dann lieber.

 

Fini ist genau die freilaufende Katze, die wir uns immer gewünscht haben, denn sie geht nicht weit vom Grundstück weg und kommt sofort, wenn sie gerufen wird – einfach ideal! Sie spielt noch sehr gern und wird dann von allen Fremden für ein Jungtier gehalten. Vor einigen Tagen hat sie das erste Mal Mäuse gefunden und war (im Gegensatz zu uns) ganz entzückt. Da ihr Jagdtrieb nicht besonders groß ist ist, haben wir einen Mäuse-Fahrservice in einen nahe gelegenen Grünzug eingerichtet und lassen die Mäuse dann dort wieder frei.

 

Meist liegt Fini ganz entspannt auf dem Rasen oder auf einem ihrer Lieblingsplätze und beobachtet das Grundstück. Sie hat einen großen Appetit und fordert ganz selbstbewusst das Füllen der Teller ein, wenn nichts mehr vorhanden sein sollte.

 

Beim ersten Tierarztbesuch hat sie sich mustergültig verhalten und alles über sich ergehen lassen. Irgendwie passen die Begriffe „artig und bescheiden“ wunderbar zu ihr. Sie hat bisher nichts in der Küche oder vom Tisch genommen, auch beim Hund nur mal nachgeschaut, was der so bekommt.

 

Gern läuft sie wie ein kleiner Dackel mit durch den Garten und hilft beim Graben, Harken, Wäsche aufhängen. Eine Eigenschaft von ihr finden wir besonders ungewöhnlich und angenehm: Sie geht jeden Abend von allein zwischen 18 und 19 Uhr zum Schlafen in ihr Körbchen!!!

 

Wir haben herausgefunden, dass Fini ein „Höhlenschläfer“ ist und ihr eine weiche Schlafhöhle besorgt. Seitdem schläft sie auch mit im Schlafzimmer. Veränderungen im Haus, Garten oder Tagesablauf hat sie nicht gern, Überraschungen liebt sie nur beim Futter. Wir haben erfahren, dass Fini langsam lernt und Zeit braucht. Inzwischen kann sie aber auch kurzes Hochheben mit Schmusen schon genießen und weiß wie die Türen funktionieren. Wir sind ganz sicher, dass sie sich langsam aber stetig auch an noch größere Nähe zu uns heranarbeiten wird.

 

Sie ist eine große Bereicherung für uns und wir hoffen, dass ihre beiden Töchter auch bald passende Menschen finden werden.

 


April 2011

 

 

 

 

Hallo!

Die letzten 2 Wochen haben sich Mirabelle und Peach gut eingelebt.

Nachdem sie die ersten 3 Tage bei jeder Gelegenheit durch das Gehege gejagt wurden, konnten sie ab dem 4. Tag störungsfrei rumhoppeln solange sie Elvis und Schlappi nicht zu nahe kamen. Seit den verregneten Tagen letzte Woche, die sie gemeinsam im großen Häuschen verbrachten, wird zusammen gefressen und anstupsen / anschnüffeln ist auch kein Problem mehr. Auch die Höhle wurde schon von Beiden, ohne Problem, von innen begutachtet.

Das Schlimmste ist somit hoffentlich überstanden und die Vier hoppeln ab jetzt gemeinsam durch's Leben.

LG und schöne Ostern
Familie Bernt

 

 

 

 


 


April 2011

 

 

 

 

Liebe Frau Heike,
das einzige Problem, dass wir mit liebevoll gesprochen "Sasch" haben, wir möchten ihn nie mehr missen :) Er ist und bleibt ein Pascha, aber er hat sich auch extrem zum Schmuser gemausert. Dreimal ist er schon abgehauen, unser Balkon sieht jetzt so aus, als ob die Russen kommen :) Unsere schwere Haustürklinke bekommt der stolze Kater mit 4,2 kg (freu) jetzt auch alleine auf :) Das Kratzen an Türen ist normal! Nur die Couch lässt er dank Jack in Ruhe, wenn er da kratzt knurrt der Jack :) Geschlafen wird immer bei Mama oder Papa auf der Brust. Und flaniert wird am Abend mit der Leine draußen :)

 

 

 


Februar 2011

 

 


Liebe Frau Falkenberg, liebes Team,

ja, Gismor ist endgültig vom Markt :-). Nach dieser einmalig schönen Begrüßung der beiden Kater geht's eigentlich genauso positiv weiter. Die beiden mögen sich, Hermann ist mindestens doppelt so aktiv (wir können tatsächlich springen, haben einen Turbogang entdeckt und spielen MEINE! Handschuhe quer durch den Flur), es wird nur ein Klo gemeinsam benutzt (das andere wurde gefunden, ist aber uninteressant).
Gismor wird jeden Tag ein bissel entspannter. Er erkundet zusammen mit Hermann das Haus - außer Stall Dachboden und Keller können die Kater überallhin und finden das auch sehr toll, besonders der Prä-Stall mit seinem Chaos und den Kleintieren lockt.
Gismor mag Nudeln (zum Essen und zum Spielen). Eine niedliche Episode war das erste gemeinsame Tatar-Essen. Zuerst bekam Hermann seine Portion - Gismor geriet völlig außer sich - "wo ist meins? Ich will auch so was!!! Bitte bitte bitte!!!" Vor lauter Aufregung hat er dann noch nicht mal gesehen, wo ich seinen Napf hingestellt hatte.
Hermann muss ab und zu seine Erstkatzen-Position klar stellen. Dann gibt’s für Gis eine Watsche mit eingezogenen Krallen. Er nimmt's locker. Sonst sind die beiden zusammen wirklich erste Sahne. Heute lagen sie doch tatsächlich beide im großen Bett.
Gismor mutiert langsam aber sicher zu einer echten Schmusekatze und holt sich seine Streicheleinheiten direkt bei mir hab. Ach ja, innerhalb von drei Tagen hatten beide Kater kapiert, wie die Katzenklappe funktioniert. Jeder hat da seine eigene Taktik: Hermann - mit dem Kopf durch die Wand; Gis: erst das Pfötchen, dann der Kopf, dann der Rest.

Das erst mal als kurzen Zwischenbericht - vielen Dank für diese beiden tollen Katzen!

Herzliche Grüße,

Klaudia, Hermann, Gismor und der Rest der Müllers
 


Januar 2011

 

 

Hallo,

heute möchte ich doch einmal ein wenig erzählen, wie der Justus sich bei uns eingelebt hat.

 


Gleich vorab: Uns hätte es nicht besser treffen können. Er ist einfach ein so lieber und gutmutiger Hund, der trotz seiner Erfahrungen noch so aufgeschlossen ist. Es ist wirklich ein Wunder!
Wer ihn einmal kennenlernt und mit ihm schmust oder rumtollt, hat ihn sofort ins Herz geschlossen.
Vor allem jetzt, wo Schnee liegt, zeigt er uns, dass man mit 11 Jahren noch lange nicht alt ist. :-)

Da wird der Kopf bis zu den Ohren in den Schnee gesteckt und jeder Zentimeter der 10m Schleppleine genutzt um die Umgebung zu erkunden.
Justus ist bereits nach kurzem Training sehr gut abrufbar und sein Grundgehorsam lässt auch keine Wünsche offen.
Wenn der Schnee aber doch zu kalt wird und die Zunge langsam immer länger wird, freut sich der Schneelöwe auf sein großes Bettchen. Dort kann er ungestört stundenlang vor sich hin schnarchen.
Das Fell wächst sehr gut nach. Bald wird aus dem Löwen ein kleiner Teddybär. :-)

Ab und zu, wenn wir zusammen kuscheln, überkommen einen die Gedanken, was diesem armen Hundeopa in seinem Leben zugestoßen ist, und man muss mit den Tränen kämpfen. Denn Justus ist mit seinem Gemüt wirklich der Letzte, der dies verdient hat.
Umso bestrebter sind wir, ihm die letzten Lebensjahre so schön wie möglich zu gestalten.



Viele liebe Grüße aus Dresden
 


 

 

 

Hallo liebes Tierheim,

es ist ja nun schon fast ein Jahr her, dass Findus und Filou (ehemals Stenley und Strolch) bei uns eingezogen sind. Nun wird es wohl auch Zeit, dass wir mal berichten wie es so läuft.

Die beiden haben sich super schnell bei uns eingelebt. Durch unsere beiden Kinder (jetzt 3 und 5 Jahre alt) ist natürlich viel Trubel angesagt. Die beiden Kater sind da gern dabei. Filou (schwarz) ist der ruhigere der beiden.

Wenn die Kinder zu wild sind, legt er sich lieber auf dem Balkon in unseren Erdbeerblumenkasten und geniest die Sonne. Findus hingegen ist sofort zur Stelle, wenn getobt wird. Wenn die Kinder dann ruhiger werden, fängt er sogar an sie zu mehr herauszufordern.

 

 

 

Wenn es bei uns dunkel wird und die Kinder ins Bett gehen, dauert es nicht lange und in jedem Bett liegt auch eine Katze. Wir haben schon lange aufgegeben sie aus den Betten zu holen. Wir haben festgestellt, dass die Kinder so viel länger durchschlafen. Wahrscheinlich spüren sie dass noch jemand da ist und fühlen sich wohl.

 

 

 

Findus ist ein richtig wilder Kater. Wir mussten nun auch schon renovieren, weil er gern mal in den Türrahmen springt und dabei die Tapete runterreißt. Das wird aber langsam besser. Er macht es nicht mehr zu oft. In unserem Haus wohnt eine ältere Dame, die sich sobald wir mal ein paar Stunden länger aus dem Haus sind um die beiden kümmert. Sie selber hat auch eine Katze. Die Kater freuen sich immer riesig über ihren Besuch. Sie versuchen natürlich auch jede Gelegenheit zu erhaschen aus der Wohnung zu entkommen, um sich dann eine Etage höher vor der Tür der Nachbarin zu wälzen. Ansonsten sind beide Kater sehr lieb. Sie betteln nie am Tisch nach unserem Essen, sie kratzen und beißen nicht und sie hören sogar auf ihre Namen. Wenn man einen ruft, kommt der auch prompt her. Sie sind wahnsinnig verschmust. Beide plaudern sehr gern mit uns, indem sie ganz leise mit einem gurren in der Stimme zu uns miauen.

 

 

 Etwas merkwürdig fanden wir ja am Anfang die Liebe beider Katzen für Wasser. Wenn einer von uns in der Wanne liegt, sitzt mindestens ein Kater am Beckenrand und lässt die Pfötchen bis zu den Ellbogen im Wasser baumeln. Sie lieben es, sich nachdem wir geduscht haben in der feuchten Wanne zu räkeln. Jeder der beiden ist auch schon mal in der vollen Wanne gelandet. Das fanden sie natürlich nicht so toll. Trotzdem wandern sie immer und immer wieder am Rande der vollen Wanne. Keine Sorge, sie sind nie allein mit einer vollen Wanne im Bad. Was wir auch sehr schön finden, ist wie sehr sich die beiden lieben. Sie kuscheln ganz ganz viel miteinander und putzen sich, umarmen sich und kämpfen auch ( aber immer nur spielerisch) miteinander. So ich glaube das ist erstmal genug. Sie können sicher sein, dass es beiden Rackern blendend geht. Zum Beweis schicken wir noch ein paar Fotos mit. Findus und Filou bereichern unser Leben und besonders das der Kinder.


Liebe Grüße


 


 

 

 

Hallo mal wieder,
ich möchte nur kurz berichten, wie es unserem vierbeinigen Mitbewohner so geht. Alleine bleiben ist kein Problem mehr, sie hat sich sehr schnell eingewöhnt bei uns und mittlerweile tollt sie auch schonmal ausgelassen herum und beginnt auch zu spielen, alles in allem kann ich sagen es war die absolut richtige Entscheidung für uns!!


Viele Grüsse aus Dresden und bis bald, ich hänge mal ein paar aktuelle Bilder an, Bonnys erster Kurztrip an die Ostsee...

 


Oktober 2010

 

 

 

Hallo liebes Tierheimteam,

heute ist es genau ein Jahr her, seit ich – Euer alter Jakob – bei Euch ausgezogen bin und dass es mir jetzt richtig gut geht, davon konnten sich Frau Falkenberg und Frau Rogalli ja vor kurzem bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des TSV selbst überzeugen.

Am Anfang hatten meine Leute und ich zwar ein paar Startschwierigkeiten, aber mittlerweile sind wir ein eingespieltes Rudel.

Ich für meinen Teil war zunächst etwas misstrauisch, was da auf mich zukommen würde. Als ehemaliger polnischer Streuner hat man schließlich so seine Erfahrungen... Ich musste auch erst lernen, was in meinem neuen Zuhause erlaubt ist bzw. was von mir erwartet wird (z. B. Kuscheln auf dem Sofa und Joghurtbecher ausschlecken) und was meine Menschen nicht so gerne haben (z. B. an der Leine ziehen und Fahrzeuge jagen).

Meine Zweibeiner hofften anfangs auch noch, dass ich graue Schnauze zu einem Begleiter für gemütliche Spaziergänge werden könnte. Da habe ich sie aber schnell eines Besseren belehrt. Schließlich musste ich ein Viertel meiner geschätzten zehn Lebensjahre im Tierheim verbringen und habe daher einiges nachzuholen. Deshalb wurde ich kurzerhand zum Fitnesstrainer der Familie ernannt und sorge nun dafür, dass meine zwei Oldies nicht einrosten und auch mein Junior-Frauchen und ihr Freund abends und am Wochenende nach ihrer Arbeit im Büro noch ausreichend Bewegung bekommen.

Vor kurzem haben wir mal einen Herbstspaziergang durch den Hermsdorfer Park gemacht. Davon schicke ich Euch ein paar Bilder mit. Und keine Angst, auf dem letzten Foto lege ich nur mal eine kleine Verschnaufpause ein :-)

So, das soll´s für heute gewesen sein, denn nach einem erlebnisreichen Tag brauche ich jetzt meinen Schönheitsschlaf.

Viele liebe Grüße

Euer Jakob mit Familie

 


September 2010

 

 


Hallo Frau Falkenberg,

morgen sind es 6 Wochen, dass Minka bei uns eingezogen ist - höchste Zeit für einen kurzen Zwischenbericht ;-)....

Minka hat sich erstaunlich rasch eingelebt und fühlt sich mittlerweile - so meinen wir - sehr wohl bei uns.
Den Kleiderschrank meines Mannes hat sie gleich am ersten Tag als ihr Rückzugsreich okkupiert, indem sie die Schiebetür wie ein Bulldozer mit ihrem Schädel aufgeschoben hat :-)! Das ist auch bis heute noch ihr Rückzugsort, wenn sie ihre Ruhe haben will, allerdings nutzt sie ihn zunehmend weniger; eigentlich nur noch wenn sie eine ausgedehnte Schlafphase anstrebt.
 

Mittlerweile konnten wir sie gut aufpäppeln, aus der klapperdürren Gestalt mit strähnigem Fell voller Schuppen ist - nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten, weil sie doch recht mäkelig war - schon eine ausgesprochen hübsche Miez geworden. Auch ihre Muskulatur an den Hinterbeinen ist mittlerweile gut aufgebaut, d. h. so gut das bei einer älteren Katzendame eben möglich ist - sie springt jedenfalls ohne Probleme auf Stuhlhöhe. Mit unserem blinden Kater läuft es so lala. Er ignoriert sie weitgehend, wie er das eigentlich immer macht. Sie hat aber noch so ihre Verständnisproblemchen, weil sie sein Starren mit den großen schwarzen Augen und seine schnorchelnden Atemgeräusche (seine Nase wurde bei dem Unfall damals mit deformiert) noch manchmal missdeutet als Aggressionssignale, ihn dann lautstark anfaucht und in Unterwerfungshaltung davon schleicht. Aber es kommt ebenso schon öfters am Tag vor, dass es Nasenküsse gibt für ihn und vor allem: Es gab noch keine einzige tätliche Auseinandersetzung, Minka hat noch nie die Pfote gegen ihn erhoben. Und von daher sehen wir das sehr entspannt, gehen davon aus, dass sie sich im Lauf der Zeit mit Frizzi arrangieren wird.

 

Vorgestern hatten wir sie beim ersten Tierarzt-Check: Auch er war sehr angetan, weil sie bei der Untersuchung einen guten Eindruck machte, und das Labor hat ebenfalls bestätigt, dass Minka so weit gesund ist, worüber wir sehr glücklich sind :-)!! Nur ihr Halsband aus nackter Haut wird sie wohl niemals mehr los werden - eine ewige Erinnerung für uns, dass Minka nicht immer geliebt wurde :-(. Was für uns völlig unverständlich ist, denn sie ist eine ganz und gar entzückende, liebenswerte und problemlose Katze, die nichts anstellt, immer freundlich und verschmust ist, und sogar noch sehr verspielt, trotz ihres Alters! Wieder einmal hat sich für uns bestätigt, dass alte Tiere einfach das Beste sind, was uns Menschen passieren kann. Wir hoffen sehr für Ihre anderen Senioren, dass auch sie Menschen finden, die dem ganz besonderen Charme und Zauber der Oldies ebenso verfallen sind wie wir! Minka jedenfalls beweist wieder einmal zu 100%, dass besonders ältere, traumatisierte Tiere die dankbarsten und menschenbezogensten Familienmitglieder werden, die man sich vorstellen kann.

Im Anhang noch ein paar Fotos, die hoffentlich zeigen, dass Minka es nicht schlecht getroffen hat ;-)...

Herzliche Grüße
 

 

              Minka auf dem Balkon


September 2010

 

 


Heute möchte ich einmal ein paar Bildchen von Sepp zeigen, den wir aus Ihrem Tierheim übernommen haben.
Wir waren gerade ein paar Tage mit ihm an der Nordsee und er hatte dort sehr viel Auslauf. Er macht uns nach wie vor viel Freude und wir können nur staunen, wie fit und fröhlich er mit seinen 18 "Lenzen" noch ist. Ein Bild ist noch vom letzten Winter, als er durch den hohen Schnee stöbern konnte.

Liebe Grüße
Sepps Familie

 


Juli 2010

 

 


Liebe Frau Falkenberg,

wollte mal wieder schöne Fotos von unseren beiden Kuschelmonstern schicken, die ja nun schon ein dreiviertel Jahr bei uns sind. Es läuft immer noch alles super und es kommt einem vor, als wären die beiden schon immer bei uns. Balu (Jamal) ist ein großer Tollpatsch und läuft schon mal gegen eine Laterne, wenn er in Gedanken ist. Im Winter ist er mal so von hinten angerannt gekommen und hinten gegen meine Beine, dass ich waagerecht (glücklicherweise nur) im Schnee gelandet bin und er unter mir durch ist, während ich in der Luft war...

 

Viele Grüße aus Chemnitz und weiter gute Vermittlungserfolge

 

 

 

 

 


Juli 2010

 


Hallo Frau Falkenberg,

heute schreibe ich, die kleine Jule, die mal die Uschi war, Dir mal meine Meinung zu den letzten zwei Wochen bei unseren neuen Dosenöffnern. Also, wir haben uns beide sehr gut eingelebt und das Haus und die Herzen unseres Personals erobert. Wir bekommen zweimal täglich immer zur selben Uhrzeit unser Futter und Leckerli von dem, der uns als Erster nach seiner Arbeit zu Hause begrüßen kommt. Trockenfutter steht übrigens immer da.

 

Dann wird auch ausgiebig gespielt. Die Emmi ist da noch ne kleine Faule. Ich dagegen bin schon richtig übermütig und flitze meiner Plüschmaus im ganzen Haus hinterher. Damit meine Dosenöffner mir nicht hinterher laufen müssen, bringe ich meine Maus artig zurück. Dafür bekomme ich immer Streicheleinheiten. Das gefällt mir sehr und das Spiel beginnt von vorne. Und ich sage Dir ganz ehrlich, da könnte sich so mancher Hund was abgucken.

 

 

 

Diese Woche kam der Mann von der Frau da wo wir jetzt zu Hause sind mit sowas nach Hause, was ich bei Euch schon mal gesehen habe. Ich kann mich daran erinnern, dass es eine Tür für uns ins Freie ist. Du kannst  mir glauben, die Emmi und ich gucken schon ganz sehnsüchtig aus dem Fenster oder durch die Terrassentür in den schicken Garten. Ein großer roter Kater schaut manchmal von draußen rein. Den kann ich gar nicht richtig leiden. Aber mal sehen, wie der dann in echt ist.

 

 

 

Eines musst Du noch wissen, die Emmi haut mir manchmal eine runter. Das kann ich auch nicht leiden. Seitdem ich mich aber wehre, spinnt die nicht mehr so rum. Es kommt ja auch ganz selten vor und außerdem können wir uns ja aus den Wege gehen.

 

So, nun zu der Tür, die der Mann da mitgebracht hat. Die wurde in ein Brett eingebaut und das vor unser Zimmer gestellt, so dass wir nicht mehr raus konnten. Das war natürlich richtig gemein. Ich habe aber gleich begriffen, dass, wenn ich da durchkrieche, ich ein Leckerli bekomme. Die Emmi hat´s dann auch kapiert. Nun wird täglich mit uns geübt.
 


Liebe Grüße von Jule und Emmi.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


Katie zog im November 2009 bei uns ein. Ihr neuer Name ist nun Kira. Die erste Zeit hielt ich sie getrennt von den anderen um sie besser kennen und einschätzen zu lernen. Sie fauchte etwas, verschwand wenn ich ihr zu nahe kam, streicheln war unmöglich aber sie fraß das hingestellte Futter und benutze brav die Toilette. Nach und nach stellte ich ihr dann die anderen vor, was sie mit Rückzug und doch etwas Neugier quittierte.

Schließlich wars dann soweit. Ich ließ sie zu den anderen und erlaubte ihr die volle Nutzung der Wohnung. Merkwürdigerweise zog sie es jedoch vor erstmal da zu bleiben wo sie war. Nur nachts begann sie, quasi unsichtbar durch die Wohnung zu streifen und tauchte plötzlich irgendwann irgendwo wieder auf. Ihr Futterplatz befand sich inzwischen bei den anderen Katzen, doch auch da gabs keine Probleme. Sie tauchte dann auch immer öfter bei den Fütterungszeiten auf, wenn auch mit Abstand. Die anderen schienen sie nicht zu stören, im Gegenteil hin und wieder strich sie dann um den Tisch und dabei auch um meinen Hund. Was mich auf eine Idee brachte. Während sie mit Hund beschmusen beschäftigt war, fing ich an, sie unter seinem Bauch durch zu streicheln, was sie anfangs nicht so ganz mitbekam. Allerdings genoß sie es ungeheuerlich, weshalb sies mir leicht gemacht hat. Nur der direkten Hand wich sie nach wie vor aus. Mit Geduld und etwas Übung lies sie sich dann tatsächlich in der Küche streicheln, ansonst

Inzwischen ist sie ein fest integrierter Bestandteil der Familie. Kira verträgt sich mit dem Hund und den Katzen sehr gut, ist sehr klug und hat von Tiger gelernt die Katzenklappe zu benutzen, allerdings ohne das ich das anfangs mitbekam, was so ja nicht wirklich von mir geplant war. Ausserdem hat sich zu einer exzellenten Mäusejägerin entwickelt. Nun ist sie tagsüber zuhause und geht nachts auf Jagd.

Hochgehoben werden mag sie nach wie vor nicht, aber ich kann sie jetzt auch mal von a nach b heben, ohne das sie gleich in Panik verfällt und es gibt ein paar Kleinigkeiten, an die ich mich im Umgang mit ihr halten muß, wenn ich auf sie zugehe. Allerdings ist das inzwischen kaum mehr nötig. Sie liebt es gebürstet zu werden und wenn sie schmusen will, was nicht täglich, aber doch regelmäßig vorkommt, kommt sie von selbst. Ich werde dann regelrecht belästigt. Ob ich am PC sitze oder im Bett liege und ein Buch lese interessiert sie dabei nicht. Sie kommt und möchte gestreichelt werden und wenn ich dazu keine Lust habe, werde ich mit Ganzkörpereinsatz ihrerseits beschmust ob ich da jetzt mitmache oder nicht. Auch macht sie es sich inzwischen manchmal auf meinem Schoß oder im Bett auf mir gemütlich und schnurrt dann laut vor sich hin.

Anderen Menschen gegenüber ist sie nach wie vor überaus scheu und sie benimmt sich unauffällig bis unsichtbar draussen, hier in ihrer gewohnten Umgebung jedoch ist sie aufgeschlossen und mitunter ziemlich aufdringlich.

Alles in allem hat sie sich jedoch zu einer sehr freundlichen, braven und selbständigen Miez entwickelt. Sie kommt und geht, wie es ihr gefällt, hat jedoch gleichzeitig ihren Platz bzw. ihr Zuhause gefunden und scheint damit zufrieden zu sein.


Kira macht im Übrigen jetzt auch "Tauschgeschäfte". Sie hat letztens eine tote Maus in den einen Futternapf gelegt und aus dem anderen dann das Katzenfutter gefressen. Ich wär vor Lachen fast abgebrochen, der fällt jedesmal was neues ein.

Mit freundlichen Grüßen, Evelyn D.



Februar 2010

Hallo Frau Falkenberg, ich glaube nicht das Sie sich noch an uns erinnern können, ich hatte vor fast 10 Jahren bei Ihnen einen Hund abgeholt. Mein Name ist ... und ich komme aus Gelsenkirchen im Ruhrgebiet und meine Frau hatte durch eine Tierschutz-Zeitschrift einen Hund gesehen mit Koffer und Decke abgebildet. Wir haben uns dann mit Ihnen kurzgeschlossen und den Hund dann abgeholt.

Der Hund ist ein Pudelmix mit Namen Cherry, mittlerweile stramme 16 Jahre alt und immer noch Topfit, ist ein wenig Taub aber sonst gut dabei. Wir fahren immer noch jedes Jahr nach Dänemark im Urlaub, dort fühlt er sich mit seinem Kumpel Leo (mit Ihm ist er seitdem zusammen, ist ein Cocker-Spaniel 11 Jahre) am wohlsten.

Aber ich will nicht Nerven und wollte Ihnen nur mitteilen das er hier seitdem unser Schatz ist, ganz besonders meiner da wir uns gesucht und gefunden haben und jeden Abend zusammen zu Bett gehen. Wie ich ja auf Ihrer Homepage sehen haben Sie ja alles super ausgebaut und geben wie immer Ihr bestes.
Wir wünschen Ihnen, Ihrem Team und allen Tieren im Tierheim alles Gute und viel Glück beim vermitteln.

Mit freundlichen Grüßen
Familie ...


Januar 2010


Hallo liebes Tierheim,
hiermit wollte ich mal ein Bildchen von unserer lieben kleinen Justy schicken. Sie ist nun schon fast ihr ganzes Leben bei uns (Anm. des THs: seit 1997) und ist nun eine alte Dame geworden. Sie ist ein wirklicher Glückspilz. Soweit man das sagen kann gehts ihr gut. Sie hat halt ein paar Altersbeschwerden, aber so ist das nun eimal - auch wir werden einmal älter.
Als sie noch besser weg konnte ist sie mit mir immer voller Freude, mit Hundekumpels und meinem Pferdchen durch Wald und über Wiesen geflitzt, um sich dann in einem kühlendem Schlammloch zu erholen. Wir hatten alle immer sehr viel Spaß dabei. Außerdem war sie unermüdlich im Stöckchen holen. Das konnte sie den ganzen Tag spielen. Wobei sie dabei manchmal ganze Bäume zum spielen anbrachte.
Mittlerweile liegt sie lieber auf ihrem Kissen und lässt sich stundenlang streicheln. (oder wartet ob Oma nicht was aus der Küche mitbringt). Also sie genießt ihr Rentner Dasein in vollen Zügen.
Wir alle lieben diesen kleinen Hund!!!!
...
So das wars erstmal.
Viele Grüße ...


Dezember 2009




November 2009


Hallo ...
Ich habe ein wenig in alten Mails gestöbert und den nachfolgenden Text vom 27.03.2009 von Ihnen gefunden (Bild rechts vom 27.04. Tag der Ankunft - völlig verängstigte Tiere). Danach hätte wohl niemand gedacht, wie es heute mit den beiden aussieht! Die beiden liegen den halben Tag im Wohnzimmer auf den Sesseln, schlafen abwechselnd auf Sitz und auf Rückenlehne, oder liegen auf der Rückenlehne und schauen aus dem Fenster in den Garten. Nachts sind sie aber wieder in ihrer eigenen Katzenstube, ihrer Rückzugsmöglichkeit...

Vielleicht können Sie ja unsere Erfahrung an andere Tierfreunde die sich für eine Katze interessieren weitergeben und somit auch Ihren scheuen Katerle eine Chance auf ein schönes Zuhause geben. Es geht alles, nur Geduld muss man haben, aber man wird belohnt. Obwohl ich erheblich seltener zu Hause bin, sind Ulli und auch Lilli geradezu auf mich fixiert. Ulli fordert seine Schmuseeinheiten regelrecht ein. Man muss nicht hinterherlaufen, er kommt von selbst. Lilli ist noch nicht soweit, aber man sieht dass sie möchte, nur traut sie sich noch nicht so. Wenn wir spielen vergisst sie aber die Scheu und lässt sich schon problemlos auch am kleinen Bauch kraulen. Es ist so herrlich mit den beiden.

So hier der "alte" Text:
Wir wissen inzwischen, dass Ulli männlich ist, Chris ist weiblich. Mehr wissen wir nicht von den beiden, sie sind unverändert völlig verstört. Wenn man nur an den Quarantänekäfig kommt, verschwinden sie in größter Panik hinter Katzenklo oder Katzenkorb und würden gern gar nicht da sein. Nur ein Foto von ihnen zu machen grenzt schon an ein Wunder...
Fest steht, dass die Vermittlungschancen von Ulli wie auch von Chris gegen null gehen. Es gibt wirklich nur noch ganz wenige Plätze, die für Freigängerkatzen überhaupt geeignet sind. Und schauen Sie mal, wie viele liebe und zutrauliche Freigängerkatzen es allein in unsrem Tierheim gibt. Warum soll sich dann jemand ein Tier wie Chris oder Ulli aussuchen? Es gibt solche Höhepunkte in unserer Arbeit, aber es gibt sie sooooo selten. Also wenn Sie es auch nur in Erwägung ziehen würden, dem Ulli eine Chance zu geben, es wäre einfach unglaublich... Rote Katzen und Kater sind immer gesucht, klarer Fall, aber nicht solche. Man will die Schmusekatzen, die unkomplizierten Tiere, die "funktionieren".

Viele Grüße und Danke, dass sie die beiden damals bei sich aufgenommen haben...


Oktober 2009


Ein freundliches Hallo aus ...!
Nach gut einem Monat möchten wir uns doch mal wieder bei Ihnen melden. Ehrlich gesagt, hatten wir das schon sehr viel früher vor, aber haben die Zeit meist anders - meist draußen im Grünen- genutzt.
Erst einmal: Danke! Danke für diesen wunderbaren Hund!
Sim hat sich super eingelebt. Er wird hier fast von allen nur noch liebevoll "Simba" gerufen, weil er tatsächlich wie ein König (wenn auch nicht der Löwen) durch die Gegend trottelt... Sim läuft erstaunlicherweise richtig gut an der Leine. Von Anfang an haben wir die Hundeschule besucht, so dass auch die anfänglichen Schwierigkeiten mit anderen Hunden an der Leine bald kein Problem mehr sein dürften. Mittlerweile üben wir auch mit der Schleppleine, was uns Beiden viel Spaß bereitet und ebenfalls erste Erfolge zeigt.
Meine Katze hat sich sehr gut an Sim gewöhnt, die Beiden haben absolut kein Problem miteinander. Tja und was die Kaninchen angeht... das ist wohl die große Überraschung: Sim hat auch mit ihnen keinerlei Probleme. Täglich ist er bei ihnen im Zimmer, legt sich entspannt vor den Käfig und zeigt absolut keine böse Reaktion.
Alles in allem hätte es uns nicht besser treffen können!
Der kleine Mann ist einfach toll und wird hoffentlich noch viele viele Jahre bei mir bleiben!!!!
Liebe Grüße...


September 2009



August 2009

Liebes Tierheim-Team
Genau ein Jahr ist es her, dass Miro bei uns einzog. Es hat sich viel getan in diesem Jahr. Miro ist selbstsicherer geworden, versucht im Haus den Boss zu markieren, ist ein guter Bewacher. Niemand kommt in die Nähe der Hundemama. Da wird geknurrt und gebellt man glaubt es kaum. Er hat unheimlich viel gelernt, hat aber auch mit Krankheiten zu tun. Im Mai eine schwere Ohrenentzündung und jetzt muss er Medikamente nehmen, da die Schilddrüse im Keller ist, ebenso hat er an der Nase, sowie Ohren äusserlich eine chronische Entzündung die wir mit Cortison behandeln müssen. Alles andere hat nichts genützt. Trotz allem lebt er ein gutes Leben ist frech wie Oskar und bewegt sich trotz seiner Blindheit zielsicher im Haus und Garten. Höhepunkte sind Waldspaziergänge, da gibt es jede Menge zu schnüffeln. Mittags macht er logisch im Bett seinen Mittagsschlaf und ab 20.00 h muss er unbedingt wieder in sein "unser" Bett. Gut er ist verwöhnt ich gebe es zu, aber wir denken er hat es redlich verdient seine "Rente" in liebevoller Umgebung zu verbringen und die schlimme Vergangenheit zu vergessen. Er ist auch wirklich ein lieber Hund der im hohen Alter noch so viel gelernt hat. Ist doch super. Auch mit den Katzen und unsere 4 jährigen Aisha (Hund) versteht er sich gut.
Nachbarn haben einen 10 Wochen alten Hund, der mit Miro spielen will. Bobby nimmt Miros Leine und geht spazieren, solange bis es dem zuviel wird und er den kleinen in seine Schranken weist. Herrlich mitzuerleben. Wir hoffen, dass uns noch eine gute Zeit mit Miro bleibt und werden alles tun, dass es dem kleinen grossen Kämpfer weiterhin gut geht.
Uebrigens bellt er jetzt auf Schwizerdütsch.
Tausend liebe Grüsse und viele waus von
Miro


Juni 2009

Unser Leben mit Atos
Wie so oft stöberte ich wieder auf der HP von Hoffnung für Tiere, da wir von dort unseren kleinen Hund Bastian hatten. Und dann sah ich ihn, Atos. Ein alter tauber und blinder Hund. Er tat mir unendlich leid. Ich habe hin und her überlegt ob ich es mir antun sollte diesen Hund zu nehmen. Habe es mit meinen Kindern durchgesprochen, da sie sich ja auch um ihn kümmern mussten wenn ich auf Arbeit war.
Wir entschieden uns für Atos. Also habe ich mich um ihn *beworben*. Man rief mich an und fragte mich ob ich es wirklich wolle und ich war der festen Überzeugung dass ich es schaffe. Dann brachte man uns Atos am 4.9.2008. Mir kamen die Tränen als er aus dem Auto raus gehoben wurde. Er sah nicht wirklich gut aus. Als erstes erkundete er unseren Garten, dann gingen wir rein. Da Atos blind war habe ich ihn langsam ins Haus geführt zu den Wasser- und Futternäpfen anschließend zu seinem Schlafplatz. Bastian schnüffelte an ihm und auch meine beiden Kater kamen zum Vorschein und begutachteten ihn. Atos ließ sich das gefallen. Er leget sich in sein Korb und schlief.
Die ersten Tage waren sehr anstrengend denn ich wusste nicht wie Atos war. Man sagte mir dass er 12 Stunden halten kann, aber das war leider nicht der Fall. Teilweise musste ich bis zu 3x in der Nacht raus, weil er pischen mußte.Viel Schlaf habe ich da nicht bekommen und ich musste ja um 4.00 wieder aufstehen, um zur Arbeit zu fahren. Mittags kam ich nach Hause und es waren so an die 3-4 Pfützen verteilt. So oft wie ich gewischt habe das hatte das Haus wohl noch nicht erlebt oder ich, aber es war mir egal. Ich liebte diesen Hund schon jetzt.
Atos war viel im Garten mit uns und nach 2 Tagen fand er auch schon den Weg vom unteren Garten wieder zurück ins Haus. Wenn ich Mittags von der Arbeit kam, egal wie tief er geschnarcht hatte, 1 Minute später erhob er sich aus seinem Korb und kam in die Küche um mich zu begrüßen. Dann wurde er genudelt und gestreichelt was er sehr genoss, anschließend gab es noch ein Leckerli. Er wurde jeden Tag gebürstet und sein Fell würde wieder schön glänzend so weit es möglich war, es war nicht mehr fettig und schmierig er fühlt sich gut an.
Von dem Tag an als Atos zu uns kam veränderte sich unser Leben, es war auf Atos ausgerichtet. Wie oft habe ich geflucht das ich mir das antat, aber jedesmal, wenn ich Ihn sah waren die Zweifel wieder weg, er konnte ja nix dafür, dass er ins Haus pischte oder auch mal ne Haufen machte, Atos war nach Schätzung circa 12 Jahre alt, fast taub und blind.
Nie werde ich den Tag vergessen als wir ihn ins Auto packten und zur Ostsee fuhren. Atos hat diesen 3 Stunden Spaziergang sehr genossen, ich muss dazu sagen das Atos nicht besonders gut mehr laufen konnte, deswegen 3 Stunden,seine Nase war am Boden, im Sand, er war in der Ostsee. Anschließend hat er geschlafen.
So vergingen die Monate mit ihm. Es gab viele schöne Tage. Bis zu dem Tag als ich Mittags nach Hause kam und mein Sohn mir sagte das Atos wohl wieder aus seinem Korb gefallen ist. Er lag so komisch da. Habe ihn hochgeholfen wie so oft da er auch ein steifes Bein hatte. Immer wieder ist er eingesackt, habe ihn zum Wassernapf geführt,gehalte,das er nicht wieder umfällt, das was er getrunken hatte kam sofort wieder raus. Nach draußen wollte er nicht mehr. ich habe ihn trotzdem rausgetragen zum Geschäft erledigen, wieder rein getragen eine fast 20 Kilo Hund. In der Küche konnte ich nicht mehr er ist mir einfach zusammen gesackt. Habe eine Decke geholt ihn darauf gelegt zugedeckt da er gezittert hat, Tränen liefen mir übers Geischt, mein Kater kam, der andere war zwischenzeitlich gestorben, leckte Atos das Gesicht und ging wieder. Bastian legte sich ganz dicht an Atos mit auf die Decke. Für mich war in dem Moment klar, wenn es morgen nicht besser ist fahre ich zum Tierarzt. Die ganze Nacht habe ich nicht geschlafen um Sorge. Als ich dann morgens aufgestanden bin, hatte Atos soviel gepischt das er schon ganz nass war. Habe ihn wieder hochgeholfen auf eine Decke gelegt, den Tierarzt angerufen und bin so gegen 10.00 am 20.1.2009 gefahren.
Der Tierarzt hat ihn untersucht, aber wir konnten Atos nicht mehr helfen, seine rechte Vorderpfote konnte er schon nicht mehr bewegen und auch sonst kam er nicht mehr hoch. Es tat so weh. Ich blieb bei ihm bis zur letzen Sekunde, habe ihn gestreichelt mit ihm gesprochen, Tränen liefen in sein Fell, auf die Nase, dann endlich war er erlöst. Als er einschlief schoben sich die Wolken an die Seite und die Sonne kam heraus und ich habe gedacht nun darf er über die Brücke gehen nicht am Rand warten weil ihn niemand wollte, weil er ein Tierheim-Hund war, der alt und krank war. Er hatte bei uns noch ein paar schöne Monate und ich hätte gerne noch mehr davon gehabt, aber es sollte nicht sein.
Mein Sohn, 9Jahre, hat sehr viel geweint. Atos Korb durfte nicht weg, nun steht er auf dem Boden. Es hat lange gedauert bis ich nachts wieder durchgeschlafen habe, denn die Zeiten von Atos waren drin.
Man hatte mich gebeten diesen Bericht zu schreiben, aber ich denke er ist nicht ganz so ausgefallen wie es sein sollte. Er hat mich beim Schreiben viele Träne gekostet und es fällt mir immer noch schwer über Atos zu schreiben.
Heute denke ich, dass es mit Sicherheit nicht einfach ist einen alten kranken Hund zu nehmen, es kostet viele Nerven und schlaflose Nächte, aber wenn man dann die Hunde anschaut, vielleicht mit einem Dankbaren Blick, wie sie sich an einen kuscheln zum Schmusen und Streicheln, dann sind alle Strapazen vergessen. Letzt endlich bin ich zum Ergebnis (hört sich blöde an) gekommen das ich es wieder machen würde.
... Viele Liebe Grüße aus Schleswig-Holstein von uns allen...


April 2009

Halli Hallo...
zunächst einmal ganz lieben Dank für die Weihnachtsgrüße ... wird ja auch Zeit nach Ostern.... Und dann ein paar Fotos von den Schützlingen.
Zunächst war die Angst in dem großen für die Bärchen leer geräumten Raum doch arg. Aber nach und nach wich sie von ihnen und mit Begeisterung turnten sie auf der Arbeitsplatte in dem extra für sie leer geräumten eigentlichen Büro herum. Die geöffnete Voliere in dem Zimmer war Rückzugsort und Schlafplatz.
Sie waren sehr fleißig....der Raum hat keine Tapete mehr, der PVC ist bis auf wenige kleinere Flächen verrissen..., aber sie werden geliebt und das Vertrauen wuchs. Mit Begeisterung tobten sie durch ihre große Wasserschüssel, gingen brav aufs Klo (der Boden eines Meerschweinchenkäfigs) und freuten sich über die abendlichen Leckerchen, vor allem lieben sie Schokobananen und Hundedrops.
Und eines Tages war der Schreck sehr groß, sie hatten den strammen Fensterhebel aufbekommen und waren entwischt. So war die Auswilderung eigentlich nicht geplant, denn die große Freiheit ohne Führungsperson sollten sie nicht haben. (eigentlich weiß ich bis heute nicht genau, wer denn der Mann und wer die Frau war, weil der Pfleger mir das auch nicht genau sagen konnte, denke aber, sie ist die Scheuere von beiden). Gevatter Bärchen tobte in den Bäumen im Garten herum und holte sich sein Futter, doch sie saß in den dünnen Zweigen einer Zierkirsche vor meinem Carport und traute sich eher rauf als runter.
Kein Locken half, zumal es auch noch recht windig war.... die Angst war zu groß und ihn interesssierte das wenig. Mit einer langen Stange reichte ich ihr Futter hoch, aber auch das lockte sie nicht, ihren "Aussichtsturm zu verlassen. So bat ich am 5. Tag zwei Feuerwehrmänner aus dem Dorf um Hilfe und mit Sicherheitskorb auf dem Frontlader eines Treckers stiegen wir dann in den Baum und fischten Madame runter.
Zunächst ließ ich sie dann noch für ein Weilchen allein in ihrem vertrauten Raum (den Fensterhebel hatte ich vorsichtshalber abmontiert). Doch inzwischen tobt auch sie durch den Garten. Schon längst sind beide dem Gehege entwichen und treiben, was sie wollen in Freiheit auf dem Grundstück. Der ortsansässige Jäger ist informiert, dass es sich um zwei Kastraten handelt, die evtl. auch ab und an mein Grundstück verlassen.

Zu schön die Fotos von heute, wie sie die Sonne in der Kirschblüte genießt.
Ich hoffe, der kurze Bericht entschädigt ein bischen für die lange Wartezeit und sende liebe Grüße ... mit den Bären


Februar 2009


Liebes Tierheim-Team, hallo Frau Herzog, hallo Frau Falkenberg,
wir wollten mal wieder ein paar Bilder von der kleinen tollen Hana schicken. Nun ist das Mäuschen ja schon einige Wochen bei uns, und wir könnten es uns ohne sie gar nicht mehr vorstellen.
Sie bereichert wirklich unser aller Leben. Der alte Sam ist viel agiler und fitter geworden. Zuerst dachte ich, das wär nur für die ersten Tage, bzw Wochen, aber er scheint dauerhaft wieder viel mehr Lebensfreude und Energie durch sie zu haben.

Unser Pferd liebt sie ebenfalls, ich habe mal ein Bild beigefügt.
Joschka knuddelt sie jedes Mal komplett durch, so dass ihr Fell von Kopf bis Rute durchgesabbert ist :-) Das ist sooo niedlich. Sie stellt sich schon immer ganz provokativ unter seinen Kopf und genießt dann die Liebkosungen sichtlich...
...
Alles Liebe und Gute und herzliche Grüße von
Hana und dem Rest des Rudels...


Januar 2009


Liebes TH-Team!
Wir sind wirklich glücklich mit Harvey und hoffen, dass er noch lange bei uns bleibt. Im Moment hat er keine lebensbedrohlichen gesundheitlichen Probleme, und das bleibt hoffentlich noch lange so. Wir können bis heute nicht verstehen, wie dieser Hund nach seiner ersten Vermittlung in Deutschland wieder zurück ins Tierheim gegeben werden konnte. Harvey ist so lieb, unkompliziert, unanstrengend, einfach liebenswert. Man hat zwar ein paar Einschränkungen, bedingt durch seine Hüfte, aber das hat ja auch den Vorteil, dass er nicht das Sofa oder das Bett mit Beschlag belegt ;-).
Viele Grüße... mehr...


Januar 2009


Hallo Ihr Lieben!!!
Auch wenn es spät kommt aber es kommt noch, wir wünschen allen noch ein gesundes neues Jahr,sowie für alle ein warmes wohltuendes und wunderschönes zu Hause.
Wir wollten uns nun nach geraumer Zeit und wie versprochen mal wieder melden und ein paar Zeilen los werden. Also unser Liebling JERZY ist nun ganze 3 Monate und 21 Tage bei uns und er ist einfach nicht mehr weg zu denken und kaum noch wieder zu erkennen.
Wir haben schon so wundervolle Monate, Wochen, Stunden, Tage und auch Minuten mit ihm verbracht das man kaum wahr haben will, dass er mal so ängstlich und eingeschüchtert war. Zu Fremden ist er noch immer sehr misstrauisch, aber das ist richtig so und das soll und darf er auch. Bei familieären Besuch ist er erst noch schüchtern, doch dauert es meist nicht lang, da ist die Neugier größer als die Angst und er legt sich an unsere Seite und genießt sichtlich die Nähe, doch wenn er seine Ruhe haben möchte verkrümelt er sich ganz von allein. Das verkrichen und das "abducken" haben wir gott sei dank fast abgelegt nur in sehr stressigen Situationen zeigt er uns sofort, dass es ihm zu viel ist und wir müssen dann einen Gang zurückschalten. Doch bei einem dürfen wir ein Gang höher schalten und das ist das Spielen. Am Anfang zeigte er keinerlei Intresse an irgendeinem Spiel doch durch Leckerlis haben wir ihn rum bekommen und immer mehr sein Vertrauen verweckt,ohne Stock gehen wir jetzt nicht mehr Heim. Aus unserer Nachbarschaft haben wir bereits einen Spielgefärten gefunden und es ist ein Gejammer, wenn BRUNO sein bester Freund mal nicht mit auf der Wiese oder hinter dem Zaun ist, aber wenn hält die beiden nix mehr vom toben ab.
Mit ihm haben wir auch den ersten Versuch ohne Leine gestartet und seit dem läuft er allein im Garten und ein Stück außerhalb. Jerzy hört aufs Wort und jeder Rückruf wird sofort ausgeführt und herzlich belohnt,natürlich haben wir das vorher immer fleißig mit der Auslaufleihne geübt und unser Nachbar ist ein erfarener Hundeführer, der uns viele liebevolle Tips gegeben hat. Andere Spielsachen hat er auch schon endeckt sogar die Handschuh hat er gemaust und gnadenlos zerstört, natürlich haben wir das aus purer Absicht zu gelassen, denn es war so schön in so glücklich zu sehen.
Außer spielen hat er auch das kuscheln und schmusen für sich endeckt am liebsten auf dem Sofa. Am Wochenende können wir uns es nicht nehmen lassen alle im Bett zu liegen und zu schmusen und ihr dürft raten wer sich da wohl am dicksten macht.
Ach ja ich könnte Romane über Jerzy schreiben, aber ich könnte niemals das Glück in Worte fassen. Wir haben ein paar der vielen Fotos aussortiert und natürlich mit in unsere Mail gepackt, damit ihr auch glaubt das es Jerzy ist von dem wir hier schreiben. Der Jerzy, der vor drei Monaten total ängstlich am Zaun lag und am ganzen Leib zitterte, der vor Angst davon lief oder sich sofot hinlegte, wenn man ihm zu nahe kam und der sich nie an die Leine machen ließ und jetzt ums anmachen bettelt.
Wir hoffen wir konnten euch wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubern und wünschen weiterhin tolle Vermittlungen zu ganz liebevollen Menschen, die wissen was ware Freundschaft bedeutet...
Bis bald es Grüßen...


Oktober 2008


Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde in Hauswalde,
ich habe von Ihnen am 2. Juni in diesem Jahr den Hund Bruno von Ihnen zur weiteren Betreuung erhalten.
Heute habe ich einen Brief an das Tierheim in Bukarest geschrieben, von dem er ja herkommt, um zu berichten wie es ihm jetzt so geht. Ich denke, dass Sie das ebenfalls interessieren könnte. Deshalb schicke ich Ihnen diesen Brief im Anhang zu. Sie können ihn genauso wie die Fotos für Ihre weitere Arbeit nutzen.
Ich wünsche erst einmal weiterhin viel Freude und vor allen Dingen auch Erfolg bei Ihrer so wichtigen Arbeit.
Freundliche Grüße für heute


August 2008

Hallo,
nach langem melde ich mich mal. Aber die Eingewöhnungszeit von Melange hat doch sehr lange gebraucht.
Seit Anfang Juni ist sie nun bei mir. Mit meinem Kater und ihr gab es überhaupt keine Probleme, die beiden verstanden sich von Anfang an sehr gut miteinander.
Die ersten 1-2 Wochen kam Melange nur raus, wenn es dunkel war und ich im Bett lag. Sie versteckte sich meistens unter dem Sofa oder unter dem Bett. Dann fing sie an, langsam spät am Abend sich blicken zu lassen, aber ich sah nur mehr oder weniger einen Schatten. Langsam normalisierte sich das ganze, sie ging mit einem aufrechten Gang durchs Zimmer, aber ohne den Blick von mir zu wenden. Wehe ich bewegte mich, war sie schneller weg als wieder da.
Mittlerweile macht sie sehr große Fortschritte....man kann Tag für Tag die Entwicklung sehen. Inzwischen ist sie auch tagsüber da und versteckt sich nur, wenn es klingelt oder ich Besuch habe. Sie tobt mit Zorro auf dem Bett, auch wenn ich darin liege. Sie läuft mir nach, aber immer mit 1-2 Schritten Sicherheitsabstand. Legt sich zum Schlafen in meine Nähe, aber so, dass ich sie nicht berühren kann.
Nach wie vor hab ich keine Chance sie zu streicheln, aber ich bin mir sicher, auch das bekommen wir noch hin.
Kater Zorro freut sich aber riesig über seine Gesellschaft, er kommt zwar noch für ein paar Schmuseminuten zu mir, aber ansonsten hängt er viel lieber mit Melange rum :-)

Liebe Grüße


Juli 2008

Hallo...,
es freut mich, in den letzten Tagen eine sehr positive Entwicklung bei Monty festzustellen. Er kommt jetzt schon öfter mal sehr stürmisch auf mich zugerannt und springt an mir hoch. Das macht er aber nur bei mir. Er geht sehr gerne und eigentlich auch ausgiebig mit mir spazieren, die längste Strecke war bisher 8 km - das ist doch nicht schlecht! Dabei mag er es nicht gerne, bergan zu gehen, bzw. einen kleinen Hügel hochzulaufen. Da sieht er mich immer erst fragend an - "muss denn das sein????" - aber sobald es wieder eben dahingeht läuft er wieder flott voran. Natürlich hat er unterwegs ab und zu kleine Unsicherheiten abzuklären, z.B. ist er sehr verängstigt, wenn uns Leute entgegenkommen. Da möchte er am liebsten umkehren. Leider hat er da keine Chance bei mir, wir gehen ganz normal an den Personen vorbei und dann wundert er sich wahrscheinlich selbst, dass überhaupt nichts passiert, denn er bleibt dann stehen und muss den Leuten nochmal nachschauen. Er ist einfach ein Schatz.
Schafe, Kühe, Pferde, selbst Hasen und Rehe sind überhaupt kein Problem. Das scheint für ihn die normalste Sache der Welt zu sein. Schlimm ist es immernoch, wenn es plötzlich irgendwo knallt oder ein Vogel in den Sträuchern auffliegt, da denke ich, würde er noch weglaufen, wenn er nicht angeleint wäre.
Monty hat nun auch beschlossen, sein Hundekörbchen anzunehmen (erst seit wenigen Tagen), aber ich denke, auch das ist ein Fortschritt. Und so kommen wir uns täglich näher, mit Männern ist er vorsichtiger. Meinen Mann akzeptiert er, geht aber nicht so auf ihn zu wie bei mir. Zu unseren Sohn ist er offener, der kann allerdings auch sehr gut mit Tieren umgehen.
Das Problem mit dem "Häufchen machen" an der Leine hat sich ziemlich schnell erledigt, klappt alles inzwischen perfekt.
Na ja, ich könnte viel erzählen. Auf jeden Fall freuen wir uns alle (inklusive Nachbarn) über den kleinen Schatz und hänge mal paar Bilder an, u.a. mit seiner Freundin Katze "Milli".
Schöne Grüße...


Juli 2008

Tiger geht es super und das zeigt er auch... hier geht es weiter...


Mai 2008

Liebe Tierfreunde,
Shandor ist jetzt einige Wochen bei mir und es klappt prima! Sie haben mir den besten Hund vermittelt, den ich haben konnte. Wir passen perfekt zusammen.
Ab und an gibt es den Kampf um Bett und Couch noch ;o). Er mag gerne mit drauf, aber das gibts nicht. Immerhin hat er seinen Sessel.
Familie und Freunde, sowie Arbeitskollegen haben ihn auch sehr gut aufgenommen. Shandor hat einen so gemütlichen Charakter, so dass er jedes Herz im Sturm erobert. Er ist gelehrig, aber auch etwas eigensinnig. Dennoch lernt er sehr schnell. Vor vielen neuen Situationen hatte er zunächst Angst, das legte sich aber schnell. Er ist absolut auf mich geprägt, kennt und akzeptiert die Menschen aus meiner Umgebung einwandfrei. Auf Arbeit im Pflegeheim blühen meine Bewohner auf, wenn ich ihn mitbring. Er setzt sich und lässt sich streicheln und liebhaben. nimmt ganz vorsichtig die Leckerlie entgegen.
Mein einziges Problem war das Essen. Er verschmähte zunächst alles, außer Frischfutter. Aber inzwischen haben wir da einen guten Kompromiss gefunden. Und er mag es :o).
Ich mag es, wenn wir spazieren gehen oder unterwegs sind. Er ist so gemütlich, dass man ihn manchmal anschieben muss *gg*. Aber er kann auch anders. wenn er nach Stöcken oder Bällen rennen darf, dann gehts los. Getobt wird auch ab und an, wie er eben so lustig ist :o). Und natürlich mag er auch Katzen ganz besonders gern. Aber das war ja bekannt und ist alles im Rahmen zu halten.
Ich danke Euch nochmal für die gute Vermittlung. Streng genug wart ihr ja ;o)... Aber den Shanni geb ich garantiert nie mehr her!
Vielen Dank! :o)


April 2008

Miau!
Da ich nun seit einiger Zeit in der Schweiz sitze, dachte ich, komm, schreib den Mädels mal eine Mail und lass sie wissen, wie es dir so geht.

Aaalso, das ist nicht übel hier! Eigenes Sofa, Seidenkissen, Biofutter - kann nicht klagen. Beim Zimmerservice hapert's noch etwas, aber das kriege ich hin.
Ich habe Euch ein paar Fotos von mir und meinem Mitkater Max beigelegt. Wir haben uns gleich gut verstanden, und sind inzwischen dicke Freunde geworden. Unser Beutelöffner (Dosenfutter mag ich ja nicht) hat das böse Wort mit D ein paar mal in die Runde geworfen ("Diät"), aber das meint sie hoffentlich nicht so.
Max hat auch drei Beine, und er ist ganz meiner Meinung, dass Katzen mit vier Beinen wirklich merkwürdig aussehen. Zuweilen kommen diese Irren aus dem oberen Stockwerk zu Besuch und verbreiten Hektik (die waren ja auch von Euch - könnt Ihr die wieder zurücknehmen? So verrückte Viecher!) und wir finden da unsere Ansicht bestätigt.
Na, was mache ich also so den ganzen Tag? Faul sein. Spielen. Auf der Terrasse sitzen und Vögel beobachten. Fensterbretter sind ja ganz was nettes, aber so echt, draussen, in der Sonne - das hat schon was! Max findet das doof, er sagt, davon würde er Sonnenbrand bekommen. So ein Pinsel... ab und zu spielen wir auch auf dem Katzenbaum. Da gibt's jetzt aber einen neuen, denn da mir die Vorderpfote fehlt, habe ich andere Bedürfnisse als Max, dem ein Hinterbein fehlt. Der Beutel/Dosenöffner hat jetzt einen neuen ausgesucht (Katzenbaum, nicht Kater), mit kleinen Treppchen, damit ich überall hinkomme. Ich guck nämlich unheimlich gerne aus dem Fenster!
Was noch! Ja, SCHMUSEN! Das ist was Feines! Ich schlafe prinzipiell nur unter der Bettdecke, und wenn's nach mir ginge, könnte mich die Frau hier den ganzen Tag herumtragen. Kann sie natürlich nicht, sie muss ja auch noch arbeiten. Sie schreibt nämlich Bücher. Totlangweiliges Zeug über Schiffe und so. Darin kommen aber keine Katzen vor, darum interessieren sie mich nicht. Wobei, Schiffsratten werden ab und zu erwähnt, vielleicht wär's ja doch was für mich? Kürzlich hat sie mir ein Bild von so einem Seehelden gezeigt, dem hat auch ein Arm und ein Auge gefehlt. Na, ich weiss nicht, ich finde, ich sehe besser aus. Dafür stehe ich auch nicht auf einem Denkmal auf dem Trafalgar Square. Man kann nicht alles haben.
Zum Tierarzt hat sie mich auch geschleppt. Tierärztin, Verzeihung. Eine reizende Dame, die hat mich von Kopf bis Schwanz untersucht und mir bestätigt, dass ich ein ausserordentlich gutaussehender Kater bin. Übrigens bin ich gar nicht blind auf einem Auge, nein! Ich sehe hell/dunkel Unterschiede. Ich habe auf jeden Fall keinerlei Probleme.
Ausserdem habe ich ein eigenes Haus - My Home Is My Castle! Da lasse ich keinen rein, ich sitze da drin wie Zerberus der Höllenhund (pardon für den Vergleich), und wehe, da will jemand in meine Schlafhöhle. Da muss ich dann kurz fauchen. Max schläft am liebsten oben drauf, das ist gut. Da kann ich ab und zu nach seinem Schwanz tätzeln, wenn er schläft, hehehe... naja, der intelligenteste aller Kater ist er nicht, aber er hat mir gezeigt, wie man in der Küche die Türen öffnet. Ist doch schon mal was.
Also, mir geht's gut, und ich bin sogar in ein Buch geschrieben worden, man stelle sich das mal vor! Vielleicht werde ich ja noch irgendwann berühmt? Man kann's nie wissen.
Ich hoffe, Euch geht es auch allen gut, ich soll Euch auf jeden Fall auch ganz lieb von Chris und Claudia grüssen. Ich geh jetzt mal gucken, ob ich die Tür zum Vorratsschrank aufkriege...
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Charlie
PS: Ich mag geräucherte Forelle. Wer hätte das gedacht? Man lernt nie aus!


Januar 2008

Hallo liebes Tierheim,
anliegend ein paar aktuelle Bilder von der lieben Aichiemaus. Die Bilder im Wald sind vom 01. Januar diesen Jahres. Wir waren Sylvester bei Bekannten eingeladen, die sehr nah am Wald in ... wohnen. Da wir dort mit allen Hunden übernachtet haben (Aichie hat sich auch dort vorbildlich benommen und die ganze Nacht auf ihrer Decke neben uns geschlafen). Bei dem Waldspaziergang haben wir uns dann auch noch verlaufen, er dauerte dadurch mehr als 2 Stunden. Aichie hat dies bemerkenswert gut gemeistert, war dann allerdings sehr froh sich danach ausruhen zu dürfen.
Bis auf ihre bekannten Krankheiten (sie läuft halt langsam) geht es Aichie gut und wir glauben, sie fühlt sich auch sehr wohl hier. Hinter mit läuft sie den ganzen Tag hinterher, gehe ich in die Küche, kommt sie sofort nach. Fressen ist mittlerweile ihre grosse Leidenschaft, es ist noch kein Tag vergangen, wo sie Reste in ihrem Napf gelassen hat. Im Moment bekommt sie auf Anraten unseres Tierarztes nur Dosenfutter (das schmeckt natürlich noch viel besser), da sie an einigen Stellen angefangen hat ihr Fell wegzubeissen und blutige Stellen am Schwanz und Fußgelenk waren. Es heilt aber im Moment mit Penatenpuder recht gut ab.
Wir sind froh, dass sich die Hunde so gut miteinander vertragen und nicht eifersüchtig sind. Wenn Aichie genug hat, bellt sie und zieht sich auf ihr Bett zurück. Das wird sogar von unserem Jack Russell Terrier akzeptiert. Draußen interessiert sie sich nicht mehr für andere Hunde, anfangs wurde sofort gebellt und an der Leine gezogen, jetzt wird der fremde Hund nur noch betrachtet und weitergegangen, auch wenn der andere bellt.
Aichie genießt es sichtlich, im Haus leben zu dürfen, wenn sie mal muss, geht sie zwar in den Garten, kommt aber sofort wieder herein. Auch der große blaue Ball ist zur Zeit nur interessant, wenn ich mit nach draussen gehe. (Nochmals ganz herzlichen Dank an Frau Herzog für die Zusendung des Balles und den lieben Brief an Aichie).
Ich kann bis heute nicht verstehen, dass Aichie so lange im Tierheim verbringen musste, weil sie wirklich lieb und auch pflegeleicht (wie Schäferhunde halt sind) ist. Jeder kleine Hund ist viel anstrengender (wie unser Jackie - ist aber auch ein toller Hund). Wir haben es auf jeden Fall noch keine Sekunde bereut, Aichie bei uns in der Familie aufgenommen zu haben und hoffen, dass sie noch lange lebt.
... Viele liebe Grüße an Alle ...


Januar 2008

Hallo ich bin es,
Billy alias Kid Rock und wünsche allen ein frohes Neues Jahr 2008.

Nun wohne ich schon seit 4 Monaten bei meinen neuen Dosenöffnern und mir geht es spitze. In meinem Rudel fühle ich mich wie ein Königskater, nur wenn Besuch kommt bin ich meist unter dem Sofa und bleibe auch dort, bis ich mir sicher bin, dass die nicht wieder kommen.
Ich lasse mich unheimlich gern streicheln, von allen Seiten und besonders an Pfoten und Bauch, halt ein richtiger Schmusekater. Am liebsten lege mich auf Unterlagen die grade gelesen werden und wünsche am Bauch gestreichelt zu werden. Was alle gern machen, da ich einfach zu niedlich bin.
Abends nimmt mich meine Alphakatze mit ins Bett, ich darf auf über 70 Prozent ihres Kopfkissens schlafen und sie hält zum einschlafen meinen Kopf fest, das mag ich am liebsten. Wenn ich mir mein Fell sauber lecke, helfe ich auch manchmal meiner Alphakatze bei der Fellpflege, doch alle Haare schaffe ich nicht zu putzen. Dafür verbringt mein Rudel ja so viel Zeit im Bad, wo ich immer mit von der Partie bin und alles genau betrachte. Dann lege ich mich vor die Badschwelle und warte bis wir es uns wieder gemütlich machen.
Oft halte ich mit meiner Alphakatze eine Mittagsstunde, wir liegen auf dem Sofa und kuscheln miteinander. Ich sabbere meist im Schlaf und schnarche, das finden sie lustig und wischen mir die Schnute ab, wenn ich wach bin, da ich mich manchmal verschlucke. Zum Abend, wenn alle zu hause sind, sehen wir alle fern und schmusen auf dem Sofa.
Äußerst lustig ist es, wenn meine Dosenöffner mit mir durch die Wohnung laufen und mautzen. Ich rede nämlich außerordentlich gern, laut und viel. Was ja zu Anfang kaum zu erkennen war. Ich habe mich die erste Zeit immer in Spalten und Ecken verkrochen und lies mich nur mit viel Mühe und gequängel unter dem Sofa, der Küchensitzecke und der Nische zwischen Badheizung und Waschmaschine vorziehen. Das ich jetzt so ausgelassen Lebe verdanke ich meinem Rudel, ich bin bei allem dabei und ein vollwertiges Familienmitglied. Nur Außenstehende glauben das kaum, da wenn man mich vorstellen will ich ein riesen Feigling bin und mich zitternd verkrieche. ÄTSCH, ich vertraue nicht jedem, nur meinem Rudel.
Gern lasse ich mich tragen und sogar unter den Arm klemmen, das finde ich klasse. Sie nennen mich dann ihre kleine Gucci-tasche, es besteht auch eine gewisse Ähnlichkeit. Toll ist es, wenn meine Alphakatze mich auf ihre Schultern legt, dann fange ich an zu schnurren, halte ganz still und sie bekommt einen schönen warmen Hals, da ich sehr gut wärme.
Das soll fürs erste aus meinem Leben genügen, ich hoffe meine Kameraden finden auch bald ein so schönes neues zu Hause, wo man wie bei mir viel mit ihnen schmust und spielt.
Bis bald und liebe Grüße an alle Mitarbeiter des Tierheims
euer Billy


Januar 2008

Liebe Mitarbeiter des Tierheims und der Polenhilfe, liebe Paten,
mit besonderer Freude habe ich feststellen können, wie sehr sich alle für Tajgan freuen, dass er nun ein zu Hause gefunden hat... ein zu Hause für immer!

Daher schreibe ich Ihnen heute. Tajgan ist nun seit dem 28.12.2007 bei mir und es gab seither keine einzige Sekunde, in der ich die Anschaffung des Kleinen bereut hätte! Wie Sie eben sagten, er hat wirklich keine einzige negative Eigenschaft.
Über das Internet hatte ich zufällig die Seite Hoffnung für Tiere gefunden und mein Interesse galt dem kleinen Felix und Tajgan. Da Felix eine so liebe Pflegefamilie gefunden hat, wurde mir Tajgan ans Herz gelegt. Ich gebe ehrlich zu, ich hatte natürlich nicht nur Freude, sondern auch ein wenig Angst bei der Entscheidung Tajgan bei mir aufzunehmen. Schließlich ist es nicht einfach zu wissen irgendwann von einem kranken älteren Tier auch wieder Abschied nehmen zu müssen. Diese schmerzhafte Erfahrung musste ich nämlich im November machen, als mein geliebter alter Cocki eingeschläfert werden musste. Ich konnte ihr noch ein Jahr und einen Monat Freude und Liebe geben und das hat über all die Schmerzen des Abschiedes hinweg geholfen. Auch wenn mich viele für verrückt erklärten, entschloss ich mich daher auch Tajgan noch Alles zu geben, was mir nur möglich ist.

Er dankt es mir täglich! Es ist unglaublich, wie freundlich und dankbar er ist, wie er sich für alles, was er tut mit einem entschuldigenen Blick zu mir wendet. Schlichtweg Tajgan ist einfach großartig. Er geht so gerne spazieren, liebt seinen Schlafplatz, freundet sich langsam mit den Hasen und Vögeln hier an und hält die Wohnung sauberer als Frauchen manchmal. Den ersten Tierarztcheck hat er gut überstanden, er ist eben erprobt darin. Jeder der ihn hier kennenlernt, mag ihn auf Anhieb. Die Leute halten mich immer noch für verrückt, aber sie können mich jetzt verstehen...weil sie ihn jetzt kennen...

Ich danke auf diesem Wege herzlichst allen Menschen, die Tajgan mit ihrer Liebe und finanziellen Unterstützung geholfen haben!!! Es geht ihm jetzt gut!!!

Feuchten Hundeschmatz von Tajgan, liebe Grüße ...


Dezember 2007

Hallo ihr lieben, neues von Carchi.
Ich glaube ich bin zuhause. Ich singe jeden morgen wenn die Familie aus dem Haus geht und bin erst dann wieder ruhig ,wenn ein Lebenszeichen von Frauchen aus dem Schlafzimmer kommt (Sie ist denn ganzen Tag für uns da und kann länder schlafen ha-ha). Gute Freunde wohnen im Haus und es ist herrlich mit ihnen zu spielen und zu schnüffeln. Nur der Welpe mit Namen Zimt kann lästig werden und dann gibt es auch mal nen Knuffer, aber alle sind locker und entspannt. Ich kenne nun auch den Fahrstuhl und mal ehrlich- fahren ist schöner als laufen. Meine Familie ist noch viel Größer als ich dachte. Oma und Opa ,noch eine Oma ohne Opa. Ein Behinderter Bruder, ein Großer Sohn mit Freundin. Und jeder hat was feines in der Tasche. Ich werde gekrault, gestreichelt, gebürstet und finde es toll, aber der beste ist mein Goliath. Wir tauschen die Kaustangen, er läßt mir immer was von seinem Futter über und auch seinen Ball schubst er immer zu mir. Meine neueste Leidenschafft heißt Sofa. Mein Frauchen sagt ,ich weiß wohl nicht wie groß ich bin, oder habe die Messung verschlafen, auf jeden Fall finde ich für mich ist das Sofa groß genug. Wird nur zu eng wenn die Familie auch drauf will. Mein neuer Name zu Hause lautet deshalb auch "Riesenpinscher". Von mir aus, mir gefällt es. Ach ja mein Goliath sagt auch nichts wenn ich mit ihm im Dackelkörbchen Kuschel. Ein wenig eng ist es schon, aber mein großer Korb ist nicht so gut zum Kuscheln. Wie ihr seht ist auch in der kleinsten Hütte Platz für einen Großen Hund.
In diesem Sinne ein Frohes Fest euch allen, alles liebe und gute ich melde mich wieder.
Euer Carchie


November 2007

Hallo liebe Tierheimleute,
jetzt wo wir unseren alljährlichen Tierheimkalender bei euch bestellen wollten, und mit Entsetzen feststellen mussten das dieser mittlerweile so beliebt ist das er schon vergriffen ist und wir zwei Exemplare auf jeden Fall vorbestellen wollen, falls es noch einmal Nachschub gibt, dachten wir wenn wir uns endlich einmal aufraffen eine Mail an euch zu schicken, dann sollten wir euch auch gleich einmal von euren ehemaligen Mitbewohnern berichten.

Nachdem Janka vor gut einem Jahr zu unserer "Memme" Leo (Trini) gezogen ist, ist es bei uns doch um einiges lauter und torbulenter geworden, unterschiedlicher als die beiden können zwei Hunde kaum sein, Leo ist nach wie vor ruhig und inzwischen auch eher gelassen als ängstlich, Janka ist ein Hans Dampf in allen Gassen, Angst oder gar vornehme Zurückhaltung kennt sie nicht, Besuch egal von wem, hält sie für gänzlich überflüssig. Auch andere Hunde werden genau unterteilt, die meisten werden angegrummelt, einige wenige sind es würdig das man mit ihnen spielen kann, vor größeren Hundeansammlungen hat sie Angst. Leo hat es am Anfang schwer mit ihr gehabt, Janka ist halt eine richtige kleine Ziege, ihr gehört alles und Leo bekommt was übrig bleibt, vor allem Leo´s Leidenschaft,die Stofftiersammlung, hat sie ihm komplett zerlegt, war für uns Menschen manchmal schwer mit anzusehen. Jetzt nach einem Jahr hat Leo gelernt sich auch mal durchzusetzen, er hat weitestgehend das Sagen und erobert sich nach und nach seine Plätze zurück, draußen hängt er an Janka, er verteidigt sie inzwischen sogar eifersüchtig vor anderen Hunden(wir hätten nie gedacht das Leo überhaupt einmal andere Hund anknurrt oder gar bellt, er hat eine ganz tiefe Stimme). Leo ist selbstbewußter geworden, dabei aber immer ruhig und gelassen. Janka wird wohl nie richtig ruhig werden, gönnt sich aber inzwischen nur noch alle Tage einmal ihren Anfall, dann mischt sie alles auf, will Aufmerksamkeit und Bespaßung, nach zehn Minuten ist dann auch wieder alles gut.
Janka ist ausgesprochen Clever, sie weiss sich immer zu helfen und gehorcht wirklich gut (Kompliment an unsere Vorgänger) und inzwischen liebt sie ihren Leo, leckt ihm die Schnauze ab, legt sich Abends zu ihm, klaut ihm aber trotzdem noch seine Stofftiere wenn er nicht aufpasst. Aber auch unseren kleinen "black Devil" würden wir nicht wieder hergeben, sie ist zwar anstrengend aber hält uns auch immer auf Trab und sorgt dafür das wir uns immer genügend Zeit für sie und Leo nehmen.
Wir haben uns gut zusammengerauft, Janka hat ,so glauben wir, ein richtiges zu Hause gefunden. Leo konnte nicht´s besseres passieren. Herrchen denkt zwar manchmal noch an seine Bessy zurück (die ja leider nur so kurz bei uns bleiben konnte), Janka wickelt ihn aber auch langsam mit ihrem ganz besonderen Charme ein (sie liebt ihn über alles). So das war es erst einmal aus Bielefeld. Bis dann. Wir wünschen euch weiterhin viel Glück und Erfolg bei eurer Arbeit...


September 2007


Hallo liebes Tierheim,
nun ist Beatus schon 7 Wochen bei uns und da wird es langsamZeit, dass ich berichte. Nun, zuerst mal möchte ich sagen, dass er sich super bei uns eingelebt hat!!!
Aber von vorn: kaum waren die netten Damen vom Tierheim aus der Tür, als er auch schon meine Hündin Cindy angeknurrt hat, als sie ebenfalls aus dem Wassernapf trinken wollte. 10 Minuten später wollte sie wieder mit ihm spielen, da hat er sie wieder angekläfft. Seitdem sind die Fronten geklärt! Beatus ist der Chef! Aber außer, dass er ihr manchmal den Kauknochen streitig macht, haben die beiden keine Differenzen. Wir gehen fast täglich mit meiner Freundin und ihrer Jack-Russel-Hündin in einer Gartenanlage spazieren und mittlerweile kann ich ihn in dort auch ableinen (Den ausgeprägten Jagtrieb hat übrigens niemand von Ihnen erwähnt :-)) Es hat einige Wochen gedauert, aber ich hoffe er hat jetzt begriffen, dass er hier bei uns ein neues Zuhause gefunden hat und nicht irgenwann wieder weitergereicht wird. Am Anfang hat er das wohl schon so empfunden, er hat sich zwar immer gerne streicheln lassen, ist überall an der Leine mitgelaufen, aber der Blick war doch oft leer.
Das ist jetzt anders: manchmal galoppiert (!!) er richtig fröhlich drauf los, schaut sich aber immer um, ob ich auch noch da bin und ob es o.k. ist, was er gerade macht. Ich hoffe es bleibt so und wer weiß, vielleicht kann er dann auch irgendwann im Wald ohne lange Leine laufen. Übrigens hat man mir auch nicht gesagt, was er alles so kann: er nimmt den Zipfel vom Tischtuch in die Schnauze und geht dann rückwärts :-) Oder er kann eine Packung Hähnchenschnitzel im Bruchteil einer Sekunde öffnen und aus einer kl. Öffnung dann ein Schnitzel mopsen und in sekundeschnelle aufessen :-) (bin ja lernfähig, stelle meinen Einkaufskorb nun nicht mehr auf den Boden). Auch beim Autofahren ist er jetzt total entspannt. Am Anfang ist zwar bereitwillig ins Auto gehüpft, aber hat die ganze Fahrt über gehechelt. Das hat sich nach ein paar Tagen aber gelegt, obwohl er eigentlich die erste Zeit auf der Rückbank sitzen sollte, wollte er lieber zu Cindy in den Kofferraum. Also hab ich ihm sein Körbchen dazu gepackt und siehe da, er liegt die ganze Zeit entspannt in seinem Körbchen und schläft teilweise sogar. Da er sich aber immer noch sehr sehr häufig leckt, war ich letzte Woche mit ihm beim Tierarzt: leider hat er eine Hausstaub- und Futtermittelmilbenallergie, andere Stoffe werden z. Zt. noch ausgetestet. Hoffe wir bekommen das in den Griff. Außerdem hat er am Bauch einen Abzeß, wahrscheinlich nach einem Insektenstich. Leider leckt er auch dort immer wieder, so dass dieser nicht richtig ausheilen kann, aber auch das wird hoffentlich wieder heilen.
Ansonsten kann ich nur sagen, es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man diesen wundervollen Hund im Tierheim so lange übersehen konnte!!!!! Ich bin so froh, dass er nun bei uns ist, und wenn er beim Spazierengehen auf seinen kurzen Beinchen angelaufen kommt, geht mir immer wieder das Herz auf. Durch die Spaziergänge hat er prima abgenommen und ich habe mal ein paar Bilder angehängt, damit Sie sich selber ein Bild machen können. (Auf dem einen Bild sieht man Beatus mit Cindy (vorne im Bild) und den Hund meiner Freundin).
Wir nennen ihn übrigens "Bietus", Beatus einfach englisch ausgesprochen, da man Beatus nicht wirklich gut rufen kann (bis man das ausgesprochen hat, ist er nämlich weg. Von wegen, der ist so langsam den kann jeder einholen, der kann ganz schön fix laufen, wenn er will! :-) Und da er auf Beatus als er kam nicht gehört hat, sondern er auf "komm" oder so, und Beatus ja "der Glückliche" bedeutet, wollte ich ihm den Namen gerne lassen und spreche ihn jetzt eben nur anders aus. Den Glück soll er ja haben.

So, das war's erst mal, hoffe ich hab nichts vergessen. Ach doch, nachdem er ein paar Mal versucht hat die Katzen zu jagen, hoffe ich, dass Thema haben wir jetzt durch. Nicht dass er sie wirklich mag, aber er duldet sich halt ;-) (ich fütter ihn auch gut, damit er nicht auf dumme Gedanken kommt :-).

Ich möchte Ihnen nochmal danken, dass Sie sich mit Beatus so viel Mühe gegeben haben, ihn vom Tierarzt haben verarzten lassen und ihn hinterher ja auch noch gepflegt haben. (Aber ihr kriegt ihn nicht zurück!!!!) :-)

Ganz liebe Grüße ...


September 2007

NegritoHallo liebes Tierheim,
heute schreibt euch euer Negrito. Es ist unser 3. Tag in diesem neuen Haus. Am ersten Tag war ich sehr traurig. Frau Herzog ist weggegangen und ich habe Spartacus überall gesucht. Ich habe sogar unterm Herd nachgesehen. Da war er auch nicht. Die neue Frau hat mich dann unterm Herd wieder vorgeholt. Sie hat mich gesucht, aber ich wollte sie nicht sehen. Traurig habe ich mich dann ins Katzenklo verkrümelt, den Kopf auf die Pfote gelegt und, bis die Kinder im Bett waren, geschmollt. Fressen und trinken wollte ich auch nicht. Ich wollte wieder nach Hause. Synthia war viel neugieriger. Sie schien kein Heimweh zu haben und wollte sich gern das neue Haus ansehen. Mit leisem Miauen und Schmusen wollte sie mich aus meiner Höhle locken. Geh doch alleine, dachte ich bei mir, und habe die Augen zugemacht.

Am nächsten Tag wurde ich auch neugierig. Die neue Frau war allein. Die Kinder hatte sie fortgeschafft. Und ich hatte solche Lust, mal wieder gestreichelt zu werden. Ach, war das schön. Synthia ist ganz schön eifersüchtig, wenn ich mehr Streicheleinheiten bekomme, als sie. Sie ist dann eingeschnappt und geht weg. Dabei ist schmusen doch so schön. Dann waren die Kinder wieder da. Ich bin auch ihnen mal kurz um die Beine gestrichen. Aber sie sind manchmal so laut und bewegen sich so schnell. Dann bekomme ich Angst und verstecke mich. Die neue Frau lockt mich aber immer wieder raus. Das Essen schmeckt mir nicht. Es riecht nicht wie mein Essen aus dem Tierheim. Vielleicht besorgt die neue Frau heute was Leckeres?

SyntiaHeute getraue ich mich endlich in diesen großen hellen Raum. Sie nennen ihn Wohnküche. Ich habe noch ein bischen Angst vor soviel Platz und bin vorsichtig, aber die Sonne scheint so schön und warm durch die Fenster. Ich glaube, mir gefällt es hier schon ganz gut. Manchmal schimpft die neue Frau, wenn ich in der Küche auf die Arbeitsplatte oder auf den Esstisch springen will. Aber sie streichelt mich auch sofort, wenn ich nicht raufspringe. Naja, ich bin eben neugierig. Ich vermisse Euch. Es war schön bei Euch.
Bis bald und auch schöne Grüße von Synthia, die schläft gerade.
Euer Negrito


September 2007


Liebes Team...
heute sind es nun zwei Wochen, dass Nespola bei uns ist und wir alle hoffen, dass er sich bei uns wohlfühlt und nach und nach hier als sein entgültiges Zuhause begreift.
Sein größtes Glück ist der weiche Korb und wenn er in den Garten geht. Dann können wir erleben, wie er, völlig losgelöst, ein paar Sprünge macht oder losläuft wie es es in jungen Jahren wahrscheinlich getan hat. Das sind ganz glückliche Momente. Er kommt jetzt auch schon und legt sich dorthin, wo ich bin statt nur in seinem Korb zu liegen; hat aber eine absolut demütige Haltung wenn unsere Momo oder eine der beiden Katzen auch kommen, um beschmust zu werden. Dann dreht er ab und geht. Er ist so absolut "pflegeleicht" und lieb, dass es fast schon wehtut, denn was muss er erlebt haben, dass er alles so ergeben hinnimmt. Mein Mann sagte gleich am ersten Abend "das ist eine gebrochene Seele" und damit hat er recht. Das kann man sicher nicht mehr ändern, doch werden wir alles daransetzen, dass er für den Rest seines Lebens hier bei uns erfährt, dass ein Hundeleben auch schöne Seiten haben kann.
Mit seiner Patin... hat sich ein sehr netter Mailkontakt entwickelt und ich halte sie auch weiterhin auf den Laufenden.
Auch Ihnen habe ich ein paar Bilder ausgesucht, die Nespola in seiner neuen Welt zeigen. Ich wünschen Ihnen allen alles Gute und viel Kraft für Ihre Arbeit und grüße sie alle herzlich ...


Mai 2007

Hallo liebes Tierheimteam,
die drei Degus leben nun schon fast ein halbes Jahr bei uns und haben sich prima hier eingelebt. Die anfängliche Scheu haben sie schnell verloren und mittlerweile klettern sie auf uns herum und fressen uns aus der Hand. Natürlich haben wir einige Schnappschüsse gemacht und möchten Sie gern an den tollen Bildern teilhaben lassen.
Wir erfreuen uns jeden Tag wieder neu an den geselligen und possierlichen Tierchen. Es ist immer wieder faszinierend was in so einen kleinen Kopf alles vorgeht. Bei den täglichen Freigängen sind immer unsere wachsamen Augen gefragt, denn die kräftigen gelben Nage-Zähne werden zum Testen unbekannter Gegenstände gern eingesetzt.
Viele Grüße von... und den Degus (Shiny, Carrie, Doug & Arthur)

www.hoffnung-fuer-tiere.de